Religionsunterricht Klasse 10a

Die Heilung eines von Dämonen beherrschten Menschen

 

Die Klasse 10a beschäftigte sich, im Religionsunterricht unserer Lehramtsanwärterin, mit dem Thema „Exorzismus“.

Im Kontext der Einheit setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der symbolischen Deutung des Wortes „Dämon“ auseinander. Die Ausschnitte aus der Unterrichtspraxis zeigen die kreative Auseinandersetzung mit der Bibelstelle Mk 5, 1-13.

Die Schülerinnen und Schüler übertrugen, durch den Einsatz ganzheitlicher Methoden (Bau eines Standbildes) und einer Textaktualisierung, den biblischen Text in ihre eigene Lebenswelt.

 

 

Standbild zum Originalbild: Julius Schnorr von Carolsfeld, 1860

 

 

Originalbild: Julius Schnorr von Carolsfeld, 1860

 

 

 

Als sie auf der anderen Seite des Ozeans waren und aus dem Flugzeug stiegen, kam ihnen ein Mann entgegen. Dieser Mann war süchtig. Er war schon oft in Kliniken gewesen, doch jedes Mal floh er. Niemand konnte ihm helfen. Tag für Tag trank er.

Doch als der Mann sie entdeckte schrie er: „Was wollt ihr? Quält mich nicht!“ Denn sie hatten ihm befohlen, die Flasche wegzuwerfen. Da fragten sie: „Wie ist dein Name?“ Da sprach aus ihm eine fremde Stimme: „Wein, Bier“. Es war die Sucht, die aus ihm schrie: „Vertreibe mich nicht, erlaube mir in die Tiere zu schlüpfen“, schrie sie. Und wir erlaubten es. Doch die Tiere kannten keine Sucht und hatten nie das Verlangen etwas zu trinken.

So ging die Sucht ins Nichts auf.

(Nils C.)

 

 

Jesus ging durch ein Dorf, als ihm ein aggressiver Mann mit Drogenproblemen entgegen kam. Sooft man ihm auch helfen wollte und ihn in Entzugskliniken schickte - er lief immer wieder weg und griff andere Menschen an. Irgendwann aber, hatte er keine Kraft mehr, er erlitt einen Nervenzusammenbruch. Seine Freunde hatten ihn längst verlassen. Doch er schaffte schließlich einen Entzug und warf die Drogen weg.

(Patricia)

 

 

In einem Dorf gab es einen Jungen, der sich oft mit seinen Freunden traf. Sie waren recht kriminell und hörten auf niemanden. Die Polizei hatte sie schon öfter gefasst und in den Jugendknast gesteckt, doch sobald sie wieder draußen waren, tranken sie Alkohol und schlugen Läden mit großen Steinen ein.

Als seine Mutter ihn sich gefasst hatte und ihm damit drohte, ihn raus zu werfen, bekam er Angst. Er wollte nicht, dass seine Mutter ihn raus wirft, weil er nicht wusste wo er hin sollte.

Er versprach seiner Mutter, sich zu ändern und auch nichts mehr mit seinen kriminellen Freunden zu unternehmen.

Der Junge änderte sich, er ging regelmäßig zur Schule und wurde nicht mehr bei kriminellen Taten erwischt.

(Jessica)